Glossar

Was ist Acrylamid?

Acrylamid ist ein Stoff, der beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel entsteht, und die Behörden raten, solche Speisen nur goldgelb statt dunkel zu garen.

Kurz gesagt

Acrylamid ist ein Stoff, der beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel entsteht, und die Behörden raten, solche Speisen nur goldgelb statt dunkel zu garen.

Redaktion · Ressort Rezepte & ErnährungswissenAktualisiert am 3. November 2026So vergleichen wir

Acrylamid ist ein Stoff, der beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel entsteht, zum Beispiel beim Backen, Braten oder Frittieren.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, die Bildung zu minimieren, und fasst den Rat so zusammen: vergolden statt verkohlen. Je dunkler und trockener ein stärkehaltiges Lebensmittel gegart wird, desto mehr kann entstehen. Die Behörde beschreibt die Zusammenhänge in ihren Fragen und Antworten zum Thema.

Ein Beispiel aus der Praxis: Popcorn besteht aus Mais, also aus Stärke. Wenn eine Charge im Kessel dunkel wird oder verbrennt, wirf sie weg, statt sie zu essen. Halte dich bei Zucker und Fett an die Hitzeangaben der Anleitung und prüfe, ob die Abschaltautomatik greift. Was beim Bräunen passiert, erklärt der Eintrag zum Karamellisieren, welche Hitze Öl verträgt, der zum Rauchpunkt. Was du bei verbranntem Popcorn tun kannst, steht unter Popcorn verbrannt.

Quellen

  1. BfR: Fragen und Antworten zu Acrylamid in Lebensmitteln